
Statistik Fans kommen bei WordPress oft nicht auf ihre Kosten – denkt man. Viele preisen Semmelstatz an, wobei mich an dem Tool eine Kleinigkeit stört. Das, übrigens hervorragende, Plugin kann aus dem Backend heraus nicht geupdated werden.
Ich hatte noch Version 3.1 installiert obwohl gerade Version 3.3 aktuell ist. Nach dem Update verschwindet allerdings der Semmelstatz Eintrag von 2 von 4 meiner Blogs aus der Sidebar im Backend. Meh!
Deshalb habe ich mich neulich mal nach Alternativen Statistik Plugins umgesehen.
Favoriten
WassUp ist vom Design her Semmelstatz sehr ähnlich. Fragt man im englischsprachigen Raum nach einem Statistik Plugin für WordPress wird einem sehr häufig WassUp empfohlen.
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit finde ich das Plugin sehr angenehm.
Links:
Das Plugin taucht nach der Installation im Backend als “Blog Stats” im Bereich Dashboard auf.
Dort generiert das Statistik Tool eine Grafik der bisherigen Besucherzahlen. Listet Referrer, Links und so weiter auf. Derzeit meine favorisierte Wahl (zusammen mit Analytics und WassUp).
Der Vorteil/Nachteil ist, dass nach Angabe des WordPress.com API Keys die Statistiken des Blogs auch auf WordPress.com angesehen werden können. Somit hat man seine Statistiken immer mit dabei. Wie gesagt für die einen Vorteil, für die anderen Nachteil.
Links:
Empfehlenswert
Semmelstatz ist, zumindest in Deutschland, eines der meistempfohlenen Statistik Plugins. Manche beklagen/beklagten, dass bei Verwendung von Semmelstatz einer erhöhter Serverload zu verzeichnen sei. Dies kann ich selbst nicht bestätigen. Auf allen meinen Blogs (zettt.com, zettt.de, digitalesgrundrauschen.de und macosxscreencasts.com) tat das Plugin hervorragende Dienste.
Einziger Nachteil ist, wie gesagt, dass das Plugin aus dem Backend heraus nicht mit dem Autoupdater geupdated werden kann.
Links:
- Semmelstatz Homepage
- Semmelstatz ist nicht im WordPress Plugin Verzeichnis (kommt sicherlich noch!)
WP-Stats
WP-Stats ist ähnlich aufgebaut wie WordPress.com Stats und bietet auch ähnliche Funktionen.
Das Plugin bietet auch direkte Integration mit WP-PostRatings (selber Programmierer…). Jedoch finde ich persöhnlich die Auflistung und Darstellung dieses Statistik Tools nicht besonders übersichtlich. Eine schnelle und direkte Auflistung der aktuellen Besucher, woher sie kamen und der verwendeten Suchbegriffe fehlen.
Links:
Nicht integriert in WordPress
Zuletzt möchte ich noch ein bisschen auf “offline” Statistiken verweisen. Hier bietet das viel-benutzte Google Analytics an. Das Tool ist meines Erachtens nach hervorragend! Die Auflistung von Referrern, Suchbegriffen, geographische Herkunft der Besucher, die grafische Darstellung und so weiter und so fort sind wirklich gut umgesetzt. Einziger Nachteil ist, dass Analytics erst nach einem Tag die Statistiken des Vortages anzeigen kann. Wer live-Statistiken benötigt nimmt lieber ein anderes Tool.
Links:
- Google Analytics Homepage
- Google Analytics ist nicht im WordPress Plugin Verzeichnis
Ein weiteres Statistik Tool, welches vor einiger Zeit mal für viel Furore gesorgt hat, nennt sich Woopra. Woopra bietet live-Statistiken und man kann sogar mit den Besuchern die sich gerade auf der Seite befinden live chatten. (Fancy, aber braucht man das?)
Nachteil: Woopra kostet und nicht jeder möchte für einen Statistik Dienst Geld ausgeben.
Links:
- Woopra Homepage
- Woopra ist nicht im WordPress Plugin Verzeichnis
Zuletzt möchte ich noch auf Mint verweisen — der Vollständigkeit halber.
Dieses “Programm” soll deshalb separat genannt werden, da es ein wenig anders funktioniert als die bisherig, hier vorgestellten, Statistik Dienste.
Mint wird auf der Webseite auf der die Statistiken erstellt werden sollen installiert und verrichtet dann seine Dienste.
Auf der Homepage von Mint lassen sich in der sogenannten Peppermill neue “Pepper” kostenlos (Danke an Phase5) herunterladen. Dadurch werden die Funktionen von Mint erweitert — ein Plugin System also.
Da ich das Programm selbst nicht benutze kann ich keine 100%ige Wertung abgeben. Nach allem was ich jedoch so erfahren habe soll das Tool ebenfalls sehr gut und effizient arbeiten.
Nachteil auch hier, es kostet einmalig 30$ pro Seite. (In meinem Falle also 120$ für vier Domains, ganz schön happig.)
Links:
- Mint Homepage
- Mint ist nicht im WordPress Plugin Verzeichnis
Related posts:
- [WordPress] Hosteurope Auto Update Probleme beseitigen Neulich habe ich bei “jemandem” am WordPress Backend herumgearbeitet. Sie...
- [Blogs] Katzencontent Irgendwann musste es ja mal soweit sein – Katzencontent auf...
- [Umfrage] English Blogs wanted Wie ich neulich bereits verkündet habe, werde ich (m)einen Blog...
- [Blogs] Digitale Wiese: Unser Lifestyle Blog Im stillen Kämmerlein haben wir herum gekruschtelt und gemacht. Meine...






ich nutze mint auf phase-5.net und bin sehr zufrieden. es zeigt alle wichtigen daten, wie visits, pi’s, referrer, suchworte, technische details der besucher, etc. die erwweiterungen (peppers) sind kostenlos.
einziger nachteil ist, dass die daten sukzessive komprimiert werden. d.h. man kann die hits pro stunde nur 24 stunden lang sehen. danach werden die daten gelöscht und nur noch die hits pro tag angezeigt. diese kann man für die letzten 7 tage sehen, ältere werden gelöscht und dann werden nur noch hits pro woche gezeigt. das spiel setzt sich für monate und jahre fort.
dadurch wird das datenaufkommen begrenzt, allerdings kann man die entwicklung nicht ganz so akribisch zurück verfolgen.
Danke fuer die Ergaenzung. Habe das mit den eventuell kostenlosen Peppern jetzt ausgeklammert. Du benutzt Mint aber nur fuer eine Domain oder?
ja, aus kostengründen nehme ich für meine anderen seiten google analytics. aber mint hat schon seinen reiz – man kann schnell mal gucken, es liefert aktuelle zahlen und es ist übersichtlich.
Hellas ! Mich wunder nur etwas, warum zeigt das ein Tool Daten an, die sich mit anderen nicht decken.. zb Mint und Semmelstatz
Ich nutze ebenfalls Mint. Da ich kein WordPress einsetze, gibt es da wenig Alternativen. Google Analytics ist für mich zumindest keine. Mint macht einen soliden Eindruck und bietet mir genau die Informationen die ich benötige. Der Preis ist allerdings schon happig, daß muß ich zugeben.
@happy-buddha: Ich glaube das haengt vor allem damit zusammen wie man IPs bewertet. Also wann sie beispielsweise verfallen. Wer ein Spider ist und wer nicht. Wann und wie lange dieses oder jenes fuer irgendwas zaehlt und so weiter und so fort.
@core: Du hast auch nur eine Domain wo du das Tool einsetzst oder? Dann geht der Preis finde ich grade noch so. Aber fuer Leute wie mich, so “Mittelstand”-maessig, mit drei-fuenf Webseiten wird’s dann schon heftig fuer den privaten Gebrauch.
Es gibt eine weitere Alternative zu Google Analytics, die viele Funktionen abdeckt und local auf dem Server läuft und daher keine Daten an sonstwen verschickt. Und dabei ist es noch OpenSource. Die Rede ist von Piwik.
http://piwik.org/
Ich setze es seit einiger Zeit ein und habe bisher keine Probleme sowie alle Statistiken die relevant sind. Google Analytics ist noch ein Stück besser, aber es ist erst Version 0.4.3 und es wird eifrig weiterentwickelt. Das Update klappt mit einem Klick.
Man kann beliebig viele Domains einbinden und auch mehrere getrennte (wie bei G. Analytics).
Mint scheint schöner zu sein, aber ich nutze lieber freie Software und unterstütze die Entwickler gegebenenfalls wenn ich mal zuviel Geld hab.
lg davidak